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Aug25
[gepostet von im ]

Am Montag war ich eingeladen zum Fachkräfteforum 2015 der IHK, das unter dem Motto stand: Digitalisierung der Arbeitswelt. Das war ein wirklich spannender Tag, der mich zu diesem Blogbeitrag inspiriert und mich sehr bekräftigt hat, dass das, was ich mit meinen Leistungen in Sachen Social Media erreichen will, genau das ist, was es für viele braucht.

© ra2 studio - Fotolia.com

Wir haben als Solo-UnternehmerInnen und EinzelkämpferInnen kein Unternehmen mit Mitarbeitern und großen Organisationsstrukturen. Schon klar. Aber auch wir dürfen das, was da um uns herum passiert nicht verschlafen! Und was für die Großen gilt, gilt für die Kleinen umso mehr, da es dort oft an Puffern in Form von ManPower oder Kapital fehlt.

IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen hat es treffend formuliert:  „Unternehmen, die überleben wollen, müssen jetzt schnell reagieren. Der Einzelhandel zeigt beispielsweise auf, mit welcher Wucht die ‎Digitalisierung traditionelle Geschäftsmodelle verändern ‎wird. Diese Veränderung wird sich auf viele weitere ‎Branchen und Bereiche der Wirtschaft niederschlagen bzw. ‎die Umwälzung ist bereits voll im Gange…"

Ich sehe es genauso und bin oft schockiert, wie viele aus dem Netzwerk sich den Neuerungen verschließen. Mit fatalen Konsequenzen! Stephan Grabmeier, als Referent bei der IHK geladen, zeigte es an vielen beeindruckenden Beispielen: „Die Digital Natives (mit dem Internet aufgewachsen) sind nicht bereit auf das Internet zu verzichten!“ Arbeitgeber müssen dem gerecht werden, aber auch wir Kleinstunternehmen müssen unsere Kanäle öffnen, damit uns die wachsende Kaufkraft der Digital Natives nicht verloren geht!

Wie sollen die uns denn sonst finden?

Vernetzung und die Produktivität

Das andere Thema ist die Vernetzung und die Zusammenarbeit unter Zuhilfenahme des Internets. Es dreht sich alles um Zeit – um Effektivität – um Produktivität. Wenn wir zusammen an einem Projekt arbeiten, dann kann es nicht sein, dass die 20 beteiligten Personen 20 verschiedene Versionen von ein und demselben Dokument bearbeiten, dass Terminabsprachen über Doodle, das dem Organisator viel Zeit spart und viel Überblick garantiert, dann wieder von Einzelnen über E-Mail abgehandelt werden. Macht Euch mal bewusst, wo und wann Ihr die Zeit anderer stehlt!

Die E-Mail Flut macht uns krank! Bei jeder Mail sollte deshalb gut überlegt werden, wie sie vom Absender verfasst wird. Wie konkret ist sie, wird eine Antwort erwartet, ist sie nur zur Info, muss etwas erledigt werden, das sollte klar sein, vor allem dem Empfänger. Lest dazu auch meinen Beitrag „Die 4-Stunden Woche“.

​Zur Zusammenarbeit gehört auch das Thema Videokonferenz und Webinare. Für uns Frauen oft ein Unding! Bei Studien hat sich herausgestellt, dass sich 60% bei der Videokonferenz mit anderen Themen beschäftigen und für 70% ist die Frage, wie sie rüber kommen, ob das Outfit stimmt, die Frisur sitzt oder die Augenringe ausgeleuchtet werden wichtiger, als das Thema selbst. Aber: wir kommen nicht mehr drum rum!

Die Lösung

Aber es gibt Wege aus dem Unvermeidlichen. Wir können die Zukunft nicht anhalten, das meine ich nicht, aber wir können lernen damit umzugehen. Der Erstkontakt mit der Technik (Hilfe! "Ich habe Anfragen von Firmen, die Mitarbeiter über Webinare zu schulen – huch! Wie geht das? Ich kann das nicht!") erzeugt erst mal ein Unwohlsein. Wenn es dann auch noch schief geht, dann ist die Hemmschwelle für ein 2. Mal sehr hoch. Die angebotene Technik muss einfach sein. Aber wie finde ich diese?

Ein paar von uns sind sicher mit der entsprechend notwendigen Probierfreude und Experimentierlust ausgestattet. Aber ich denke, ein Großteil hat richtig Schiss und ist überfordert mit den ganzen Angeboten. Wenn wir die neuen Möglichkeiten nutzen, dann soll es einfach sein, die Technik selbst nicht das Thema, sondern ein Werkzeug, das soll funktionieren und einfach zu bedienen sein.

Wir dürfen Fehler machen, wir dürfen da entspannt rein wachsen!

Um was geht es?

Und es ist nicht damit getan, ein XING Profil zu haben. Das ist ein winziger Kanal, den wir öffnen, da sind die Digital Natives - oder welche Kunden, welche Zielgruppe auch immer - aber nicht unbedingt zu finden. Das Optimum ist, die ganze Range zu nutzen. Ich weiß auch nicht alles, aber ich stolpere natürlich immer wieder über neue Plattformen und nutze die Gelegenheit, wieder einen neuen Kanal zu öffnen. Schließlich weiß ich nicht, wo die Menschen sich aufhalten und über welche Wege sie mich dann letztendlich finden!

Wenn das Dach undicht ist und ich die Rinnsale nicht auf dem Boden haben will, dann sind viele Eimer sicherlich besser, als einer, der nur einen geringen Teil des Wassers auffängt.

Wenn ich so viel potentielle Kunden wie möglich erreichen will, muss ich alle Kanäle, die möglich sind, öffnen!

Also fangen wir doch an die 20 – 30-jährigen zu verstehen! Wir sind ja schließlich noch eine Weile unterwegs und müssen unser Klientel dort abholen, wo sie sich aufhalten.

Wer nicht mitschwimmt, wird sich bald ausgegrenzt und wertlos fühlen. Also lasst uns die Häppchen der neuen Welt ausprobieren, lasst uns großmütig scheitern, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Jeder Missversuch bringt uns Erfahrung und wieder ein Stückchen weiter. Und mit jedem Schritt wird es leichter. Wir müssen nicht alles von Beginn an perfekt beherrschen. Wir dürfen menschlich bleiben in dieser hochtechnisierten Welt und wieder Nachsicht mit uns selbst üben.

Denn wir müssen kapieren:
Nichts bleibt wie es war. Je verrückter die Welt wird, desto mehr müssen wir sie im Auge behalten! 

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